Sonderausstellung Kunstmuseum

Kampf um SichtbarkeitKünstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919

Die Berliner Alte Nationalgalerie zu Gast in Neu-Ulm!

Unter dem programmatischen Titel „Kampf um Sichtbarkeit“ widmet sich das Edwin Scharff Museum „Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“, die sich seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert dafür einsetzten, als Künstlerinnen anerkannt zu werden und schließlich mit der Aufnahme ihrer Werke in die Königliche Sammlung belohnt wurden. Über 30 Malerinnen und Bildhauerinnen, die trotz aller Widrigkeiten schon vor 1919 – und damit vor der generellen Öffnung deutscher Akademien für Frauen – Zugang in die männlich dominierte Kunstwelt gefunden haben, werden vorgestellt. In der von der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin konzipierten Ausstellung sind daher einerseits bekannte Gesichter wie Paula Modersohn-Becker oder auch Käthe Kollwitz als jüngste Generation vertreten.

Im Fokus stehen andererseits Künstlerinnen, die bereits ab Ende des 18. Jahrhunderts mit ihrem Werk Beachtung fanden, wie etwa die Mannheimer Hofmalerin Anna Dorothea Therbusch (1721 – 1782), die gemeinsam mit Angelika Kauffmann zu den führenden Malerinnen des 18. Jahrhunderts zählte. Die Ausstellung stellt so verschiedene Künstlerinnen wie die erfolgreiche Porträtmalerin Sabine Lepsius (1864 – 1943), Ambrosia Tønnesen (1859 – 1948), die erste professionelle Bildhauerin Norwegens, oder Gabriele Münter (1877 – 1962), eine Mitbegründerin der Malergemeinschaft Der Blaue Reiter, vor. Alle eint die hohe Qualität ihrer Arbeiten, die schließlich Aufnahme in der Nationalgalerie fanden. Der Kampf um Sichtbarkeit ihrer Schöpferinnen hält freilich bis heute an.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze hier.

„Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ ist eine Ausstellung der Alten Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz


Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Ausstellungs- und Bestandskatalog mit ausführlichen Biografien der vertretenen Künstlerinnen in deutscher und englischer Sprache (Reimer Verlag) erhältlich.


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