Kontrast-Modus

Sonder-Ausstellung im Kunst-Museum

Tanze dein Leben - Tanze Dich selbst Tanz wird Kunst, Teil 2: Höhe-Punkte

„Jeder Mensch ist ein Tänzer“ war der erste Teil von der Ausstellung
über den modernen Tanz.
Die Ausstellung hat gezeigt, wie der moderne Tanz ungefähr ab dem Jahr 1900
in Deutsch-Land beginnt.
Der moderne Tanz hat keine feste Regeln.
Die Tänzerinnen und Tänzer drücken im Tanz ganz frei
ihre eigenen Gefühle und Gedanken aus.

Charlotte Rudolph, Mary Wigman, Hexentanz II, 1926 Akademie der bildenden Künste, Berlin, Mary-Wigman-Archiv, Nr. 311_04 © VG Bild- Kunst, Bonn 2025

Der zweite Teil von der Ausstellung zeigt den modernen Tanz
in den Jahren ab 1920.
Der 1. Welt-Krieg ist zu Ende.
In Deutsch-Land gibt es keinen Kaiser mehr.
Es gibt zum ersten Mal eine Demokratie: die „Weimarer Republik“.
Vieles verändert sich in der Gesellschaft. Vieles ist neu.
Der moderne Tanz drückt aus, was viele Menschen beschäftigt.
Wie geht es weiter mit der Gesellschaft?
Wie geht es
weiter mit meinem Leben?

Der moderne Tanz ist inzwischen in der Gesellschaft anerkannt.
Berühmte Tänzerinnen und Tänzer gründen Tanzschulen und
veranstalten große Treffen.
Tanz gibt es nun auch im Theater und bei der Oper.
Es gibt Tänze mit ganz vielen Tänzerinnen und Tänzern.
Oft tanzen Tänzerinnen und Tänzer mit Masken, um die Zuschauer
stärker zu beeindrucken.
Es gibt eine neue Art von Paar-Tanz.

Minya Diéz-Dührkoop, geb. Julie Wilhelmine Dührkoop (1873-1929) Tanzmaske „Springvieh“ von Lavinia Schulz, 1924 © Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Auch andere Künstlerinnen und Künstler — Maler, Bildhauer,
Fotografen —beschäftigen sich in ihrer Kunst
mit den Veränderungen in der Gesellschaft.
Genauso wie beim Tanz verändert sich auch ihre Kunst.
Künstlerinnen und Künstler probieren neue Sachen aus.

Georg Kolbe (1877-1947), Kathedrale, 1920/1921, Sammlung Karl H. Knauf, Berlin, Foto: Markus Hilbich, Berlin

In der Ausstellung sehen Sie viele Figuren, Bilder, Fotos und Filme.
Sie alle zeigen: Der moderne Tanz beeinflusst die anderen Künste.
Und die anderen Künste beeinflussen den modernen Tanz.

Ausstellungsansicht. Foto: Nik Schölzel

Im Januar 1933 kommen Hitler und die National-Sozialisten
an die Regierung.
Die Nazis wollen keine neue Sachen im Tanz und in der Kunst.
Alles soll so bleiben, wie es angeblich schon immer war.
Alles soll »deutsch« sein.
Tänzerinnen und Tänzer
stehen vor der schweren Entscheidung: Passe ich mich an?
Oder mache ich weiter meinen freien und modernen Tanz?

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