Jacoba van Heemskerck – Komposition (Baum)

Während ihres Besuchs in der Glasfabrik Puhl & Wagner – Gottfried Heinersdorff 1919 in Berlin ermutigt der Inhaber Jacoba van Heemskerck, Glasmosaike zu entwerfen. Die enorme Menge an Farbtönen der Mosaiksteine, die die Fabrik seit 1902 herstellen kann – etwa 15.000 –, fasziniert sie. In dieser Komposition greift sie das Motiv des Baumes wieder auf, das sie zuvor schon in geblasenem Antikglas hatte ausführen lassen. Die Symbolik in Farben und Formen behält sie bei. Gegenständlichkeit und Abstraktion verbinden sich auch hier auf das Engste.

© Kunsthalle Bielefeld